| Chronik (1922-1986) |
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Das Tambourcorps Halberbracht wurde im Jahre 1922 gegründet. Den Anstoß dazu hatte die Gründung des Schützenvereins im Jahre 1921 gegeben. Folgende Besetzung hatte das erste Halberbrachter Tambourcorps:
Bereits im Gründungsjahr wurde schon aktiv beim Halberbrachter Schützenfest mitgewirkt. Bereits ein Jahr nach der Gründung, also im Jahre 1923, nahm das Tambourcorps zum ersten mal an einem Wettstreit teil. Zum Wettstreit eingeladen hatte das Tambourcorps Oedingen. Das Halberbrachter Tambourcorps trat in der 3. Klasse auf und errang den Dieser Erfolg war vor allem dem Militär-Tambourmajor Hörig aus Meggen zu verdanken, der das Corps angelernt hatte. Sogar die ersten Trommeln hatte Hörig vom Miltitär besorgt. Eine eigene Uniform besaß das Tambocourps zu der Zeit noch nicht. Aufgetreten wurde in weißen Hosen und mit Schützenmützen. Als im Jahre 1926 das Tambourcorps die Freiw. Feuerwehr gründete, erhielt es die erste Uniform, nämlich die Uniform der Feuerwehr. Von diesem Zeitpunkt an bis zum Jahre 1955 trug das Corps den Namen "Tambourcorps der Freiw. Feuerwehr Halberbracht". Anton Vollmer wurde Brandmeister und übergab den Tambourmajorstab an seinen Nachfolger Franz Büdenbender. In der Zeit von 1922 bis 1955 herrschte kein allzu reges Vereinsleben. Es wurde jeweils nur zum Halberbrachter Schützenfest gespielt. Aus dieser Zeit liegen leider keine Geschäftsbücher vor, so daß keine näheren Angaben gemacht werden können. Wie dem im Jahre 1956 begonnenden Geschäftsbuch zu entnehmen ist, wurde der Verein offiziell am 15. Juli 1956 gegründet. Zum erstenmal wurden auch Satzungen aufgestellt. Der §1 dieser Satzung besagt: "Der Verein hat seinen Sitz in Halberbracht und bezweckt die Förderung der Musik sowie die musikalische Unterhaltung in Festzügen oder sonstigen Veranstaltungen." Im Jahre 1956 spielte das Tambourcorps zum Halberbrachter und Brachter Schützenfest auf. 1957 standen fünf Auftritte auf dem Programm: Sportfest und Schützenfest in Halberbracht. Jubiläumsfest zum 75 jährigen Bestehen des MGV "St. Johannes" Halberbracht, Kreisfeuerwehrfest in Elspe und Jubiläumsfest der Meggener Feuerwehr. Im Jahre 1957 wurde auch zum erstenmal mit dem Gedanken gespielt, ein Freundschaftstreffen zu veranstalten. Ein Termin wurde kurzfristig festgelegt. Die Vorbereitungszeit betrug nur fünf Wochen. Diese Zeit war zu kurz, da die eingeladenen Vereine nicht rechtzeitig ihre Zusagen geben konnten. Das Fest fiel also aus. Bereits ein Jahr später wurde nochmals ein Fest geplant. Es fand statt am Ostermontag. Die Nachbarvereine Meggen und Oberelspe sowie der Musikverein Halberbracht wirkten bei diesem Fest mit. das Fest brachte einen finanziellen Erfolg mit sich. Diese finanzielle Spritze trug mit dazu bei, daß in den nächsten Wochen zum erstenmal eine eigene Uniform angeschafft werden konnte. Zum Halberbrachter Schützenfest am 19., 20. und 21. Juli 1958 wurde erstmalig in neuer Uniform gespielt. Nach dem für das Tambourcorps so erfolgreichen Jahr 1958 folgte bereits 1959 eine Flaute. Das Vereinsleben war inzwischen so schwach geworden, daß in diesem Jahr nur zum Halberbrachter Schützenfest gespielt wurde. Das Jahr 1960 brachte eine Besserung mit sich. Ein neues Freundschaftstreffen wurde geplant. Das Fest fand am 21. August 1960 statt, an dem sechs befreundete Vereine teilnahmen. In diesem Jahr wurde auch wieder zum Halberbrachter Sportfest und Schützenfest aufgespielt. Zu einem Freundschaftsbesuch ging es am 18. September 1960 nach Fleckenberg. Dort feierte das heimische Tambourcorps sein 50jähriges Bestehen. Dem sehr lebhaften Jahr 1960 folgten dann wieder drei ruhige Jahre. Die einzigen Auftritte in den Jahren 1961, 1962 und 1963 gab es beim Sportfest und Schützenfest. Das Schützenfest des Jahres 1963 brachte jedoch eine Überraschung für das Tambourcorps. Das langjährige aktive Mitglied Josef Schweinsberg wurde Schützenkönig. 1964 wurde zum erstenmal am Schützenfestsonntag nicht aktiv mitgewirkt. Da das Vereinsmitglied Josef Schweinsber Schützenkönig war und die Damen nicht wie im Vorjahr allein im Hofstaat marschieren sollten, wurde das Tambourcorps Oberelspe-Oedingen verpflichtet. Im Jahre 1964 fand keine Generalversammlung statt. Tambourmajor Franz Büdenbender war schwer erkrankt. Er erholte sich nicht mehr von seiner Krankheit und starb am 20.Dezember 1964. Für das Tambourcorps war der Tod des Tambourmajors ein so schwerer Verlust, daß das Vereinsleben völlig zum Erliegen kam. 1965 konnte zum Schützenfest nicht mehr aufgespielt werden. Das Tambourcorps der Freiw. Feuerwehr Meggen mußte verpflichtet werden. Einen neuen Aufschwung erlebte das Halberbrachter Tambourcorps im Jahre 1966. Albert Mettner und Stephan Paglierani, zwei ehemalige Aktive des Vereins, sprachen Jungen und Jugendliche an, um ein neues Tambourcorps aufzubauen. Diese beiden brachten viel geduld und Ausdauer auf, um den Jugendlichen in unzähligen Übungsstunden das Pfeifen und Trommeln beizubringen. Die Mühen lohnten sich. Bereits zum Sportfest und Schützenfest konnte mit der jungen Garde gespielt werden. Bei der Generalversammlung am 29. Januar 1967 konnte Geschäftsführer Franz-Josef Hermes die noch nie erreichte Zahl von 35 aktiven Mitgliedern bekanntgeben. schon im Jahre 1967 war das junge Tambourcorps in der Lage, an einem Wettstreit in Fredeburg teilzunehmen. Gestartet wurde in der 3. Klasse. Dieser Wettstreit brachte einen Erfog, mit dem niemand gerechnet hatte. Im Straßen- und auch im Bühnenspiel wurde jeweils der 4. Preis errungen. Der neue Tambourmajor Albert Mettner wurde mit dem 3. Tambourmajorpreis ausgezeichnet. Außerdem wurde bei folgenden Festen noch gespielt: Sportfest und Schützenfest in Halberbracht, Schützenfest in Bracht, Fahnenweihe beim Schützenfest in Langenei, Freundschafttreffen in Hofolpe. Das Jahr 1968 wurde wieder mit einem Wettstreit eröffnet. Zum erstenmal ergab sich die Gelegenheit, in der Jugendklasse zu starten. Der Lohn für die harte Arbeit in den vergangenen Jahren: 1. Preis im Straßenspiel, 2. Preis im ehrenspiel und ebenfals 2. Preis im Hauptehrenspiel. Der Jugendliche Karl-Josef Drees, der dem Tambourcorps zum erstenmal bei einem Wettstreit als Tambourmajor vorstand erhielt in der Jugenklasse den 1. Tambourmajorpreis, zu diesem Wettstreit hatte das Tambourcorps Aue-Wingeshausen eingeladen. Der größte Erfolg des Jahres war nicht die Teilnahme am Wettstreit in Aue-Wingeshausen, sondern der Auftritt beim Freundschaftstreffen in Geseke. In der bis auf den letzten Platz besetzten Schützenhalle mußte das junge Tambourcorps immer wieder auftreten. Die Begeisterung der Zuschauer kannte keine Grenzen. Wie im Vorjahr wurde zum Sportfest und Schützenfest in Halberbracht sowie zum Schützenfest und Erntedankfest in Bracht wieder aufgespielt. Die Teilnahme an vielen Freundschaftstreffen in den vergangenen Jahren veranlaßte den Vorstand, im Jahre 1970 selbst ein Treffen zu veranstalten. Folgende Vereine nahmen am 15. August 1970 daran teil: Meggen, Oberelspe, Weringhasen, Kirchveischede, Lenne, Fleckenberg und Elspe. Die Halberbrachter Bevölkerung nahm an diesem Fest regen Anteil und war mit den Darbietungen der einzelnen Vereine sehr zufrieden. Wie in den vergangenen Jahren, wurde auch in diesem Jahr wieder an einem Wettstreit teilgenommen. Veranstalter war das Tambourcorps Altenhundem. Folgende Preise wurden errungen: 1. Preis im Straßenspiel, 1. Preis im Ehrenspiel, 1. Preis im Hauptehrenspiel und 1. Tambourmajorpreis. Gespielt wurde wieder in der Schülerklasse.
1970
1971
1. Vorsitzender : Otto Berkenkopf
Aktive Mitglieder - 24
1972
Passive Mitglieder - 28
Aktive Mitglieder - 19 Passive Mitglieder - 24
Passive Mitglieder - 26
1975
1. Vorsitzender : Karl-Josef Drees
1976
1.Vorsitzender : Karl-Josef Drees
Aktive Mitglieder - 32
1977
1. Vorsitzender : Karl-Josef Drees
Aktive Mitglieder - 29 Passive Mitglieder - 31
1979
In diesem Jahr wurde unser Übungsraum vom Jugendheim in die Schützenhalle verlegt.
1981 ....Mitgliedschaft im Tc Halberbracht!!! Geehrt wurden dieses Jahr für.... Passive Mitglieder - 67
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